Aktuelles

 Puppen des ehemaligen Tennstedter Puppenspielers  

 

 

 

 

 COLD CASE? WIR GEBEN VERGESSENEM EINE ZUKUNFT

 Cold Case ? ......das war einmal

Viele Jahre fristete das einstige Hospital ein trauriges Dasein. Verwaist, vermüllt, vergessen und dem Verfall preis gegeben.

Damit war es vorbei, als 3 jetzige Mitglieder unseres Vereins dem Gutachter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ihre Ideen für die zukünftige Nutzung des über 500 Jahre alten Hauses unterbreiteten und ihr Konzept vorstellten.

Spätestens an dem Tag, als wir dann zu Viert mit den Arbeiten und der Müllentsorgung begannen, war es vorbei mit der Ruhe und es kehrte langsam das Leben in das Haus in der Bahnhofstraße 14 zurück.

In den fast 2 Jahren des Bestehens unseres Fördervereins haben wir gemäß die in unserer Satzung festgelegten Ziele tatkräftig und mit viel Enthusiasmus umgesetzt. Die Aktiven vor Ort haben die Stadt Bad Tennstedt als Eigentümerin darin unterstützt, dieses einzigartige Denkmal und Zeugnis der Vergangenheit zu schützen und weiter zu erhalten. Vieles wurde durch uns umgesetzt und Vergangenes wieder sichtbar gemacht. Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung unserer Arbeit, die sich nicht nur in Geldspenden ausdrückt. Zukünftige Exponate für das geplante Heimatmuseum wurden dem Verein übereignet, wie z. B. einige Handpuppen des einstigen Tennstedter Puppenspielers Werner Zierdt. Die vom Ruß geschwärzte Decke der ehemaligen Rauch- oder Schwarzküche wurde beim Abriss der Deckenverkleidung entdeckt und noch vieles mehr. Die laufenden geplanten Arbeiten mussten aktuell unterbrochen und auf das kommende Jahr verschoben werden, da durch ständigen Regen und starken Wind sich einige Gefache des Westgiebels aus dem Fachwerk gelöst hatten. Dank dem Erhalt und dem Abruf von Fördergeldern, die der Stadt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zur Verfügung gestellt wurden, konnten die restlichen Gefache freilegt werden. Im November 2025 konnte die äußere Sanierung des Giebels abgeschlossen werden. In der letzten Beratung mit dem Architektenbüro, dem Denkmalschutz und einigen Mitgliedern wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. Vorarbeiten, welche die Baufreiheit betreffen, können-  wenn auch nur mit spärlich vorhandenen Geldmitteln -  durch die Vereinsmitglieder weiterhin geleistet werden. Einiges muss noch verändert werden und die Vorstellung, wie es im zukünftigen Heimatmuseum einmal aussehen könnte gibt neue Kraft. So sollen das Untergeschoss und das 1. Obergeschoss für Ausstellungszwecke genutzt werden. Deshalb freuen wir uns auf den Tag, an dem die Arbeiten im Haus abgeschlossen sein werden, wenn all die noch in den Türmen und anderen Räumlichkeiten verteilten Ausstellungsstücke einen Platz im zukünftigen Heimatmuseum unserer Stadt gefunden haben, egal wie lange es noch dauert!

 

Wir geben Vergessenem eine Zukunft!

 

  

  

 Das sind wir 

  

Wie es weitergehen soll werden wir unter Anderem in unserer Jahreshauptversammlung festlegen, welche am

 

 

Freitag, den 27. 02. 2026 um 19:00 Uhr

 im Medienpoint des Haus des Gastes

 

 stattfindet.

 

Neugierig geworden? Dann komm vorbei. Gäste sind uns herzlich willkommen

 

  

   Neuer Westgiebel